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Neue Bände zur Gallia Pontificia

Das in zwei Teilbänden erschienene Werk von Beate Schilling ergänzt und vervollständigt den 2006 publizierten Band Gallia Pontificia zur Erzdiözese Vienne. Als Unterabteilung des Göttinger Papsturkundenwerks (Regesta Pontificum Romanorum) erschließt die Gallia Pontificia die Beziehungen der Päpste zu den Kirchenprovinzen Frankreichs durch lateinische Regesten. Der erste Teilband behandelt die Vienner Suffraganbistümer Grenoble und Valence, die die Heimat von Mutterhäusern zweier bedeutender Orden waren: des Kartäuserordens und der Regularkanonikerkongregation von Saint-Ruf. Der zweite Teilband widmet sich den Diözesen Die und Viviers, die schon in der Spätantike Beziehungen zur Römischen Kirche unterhielten. Das Bistum Die wurde in der zweiten Hälfe des 11. Jahrhunderts von Bischof Hugo, dem bekannten päpstlichen Legaten Gregors VII., geleitet, dessen Aktivitäten in einem eigenen Anhang von ca. 200 Regesten aufgearbeitet wurden. Hier finden Sie weitere Informationen.

Dritter Band der Regesta Pontificum Romanorum erschienen

Fast zeitgleich mit dem zweiten Band erschien im September 2017 der dritte Band der Regesta Pontificum Romanorum. Er umfasst die Kontakte des Papsttums der Jahre 844–1024 und damit nicht nur die „großen“ Päpste Leo IV., Nikolaus I., und Johannes VIII., sondern auch das sogenannte „dunkle Jahrhundert“. Der Band gewährt so nicht nur Einblick in die schnell wechselnden Pontifikate in dieser Phase, sondern auch in das langsame Herausbilden eines päpstlichen Primatsanspruchs. Nähere Informationen zum dritten Band erhalten sie hier .

Zweiter Band des „Jaffé“ erschienen

Nur ein Jahr nach dem Erscheinen des ersten Bandes für die Pontifikate von Petrus bis Gregor I. erfahren die Regesta Pontificum Romanorum bereits ihre Fortsetzung. Der neu erschienene zweite Band gewährt einen Überblick über die Empfänger und Inhalte päpstlicher Schreiben für die Jahre 604-844. Dadurch kann nun unter anderem die schrittweise Emanzipation des Papsttums vom byzantinischen Einfluss sowie die Hinwendung zum fränkischen Königtum detailliert nachverfolgt werden. Der dritte Band, der bis zum Jahr 1024 reichen wird, ist bereits im Druck. Nähere Informationen zum zweiten Band erhalten Sie hier .

Buchpräsentation in Erlangen

Einem auserlesenen Publikum wurde am 28.11 die kürzlich erschienene Neuauflage des „Jaffé“ an ihrem Entstehungsort vorgestellt.

Der Herausgeber Klaus Herbers sowie die Bearbeiter Markus Schütz, Judith Werner und Viktoria Trenkle legten die Herangehensweise an und den Forschungsfortschritt des 3164 Regesten umfassenden ersten Bandes der dritten Auflage dar. 600 Jahre Papstgeschichte finden sich nun auf 500 Seiten zusammengefasst. In diesem Rahmen präsentierte Thorsten Schlauwitz auch die Regesta Pontificum Romanorum Online in ihrer neuen Gestalt und zeigte den Weg von der gedruckten Version zum Online-Regest auf.

Regesta Pontificum Romanorum Online in neuem Design

Seit drei Jahren sind die Regesta Pontificum Romanorum Online im Internet frei zugänglich. Zeit, die Datenbank mit einem neuen, zeitgemäßen Design zu versehen. Das neue Layout ist kompakter, übersichtlicher und dadurch benutzerfreundlicher gestaltet, zudem ist die Darstellung nun auch für mobile Endgeräte optimiert.

Die notwendigen Erweiterungen für die zukünftige Integration der Regesta decretalium (LMU München) wurden ebenfalls bereits umgesetzt, teilweise können die Nutzer bereits heute davon profitieren. So stehen bei den Suchergebnissen zahlreiche Such- und Filtermöglichkeiten zur Verfügung, die neue und verbesserte Recherchewege ermöglichen.

Neuauflage des „Jaffé“ erschienen

Im Rahmen des Projekts „Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters“ erschien vor kurzem der erste Band der Neubearbeitung der Regesta Pontificum Romanorum Philipp Jaffés. Er enthält die Pontifikate von Petrus bis Gregor dem Großen (39-604) und erschließt in kurzen lateinischen Regesten systematisch die Papstkontakte in chronologischer Reihenfolge unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes.

Dadurch wurde mit der grundlegenden Überarbeitung des Standardwerkes zur Papstgeschichte nach über hundert Jahren begonnen. In zeitlich kurzer Folge werden auch die Folgebände erscheinen. Die neu bearbeiteten Regesten werden nach einer moving wall auch in die Regesta Pontificum Romanorum online integriert werden.

Nähere Informationen finden Sie hier .

Iberia Pontificia IV erschienen

Nur kurze Zeit nach dem dritten Band konnte bereits der folgende Band der Öffentlichkeit übergeben werden, der sich erstmals mit der Kirchenprovinz Santiago de Compostela auseinandersetzt. Insgesamt 211 Kontakte zwischen den Päpsten und ihren Vertreten mit den südlichen Diözesen dieser Kirchenprovinz, Ávila, Salamanca, Coria, Ciudad Rodrigo und Plasencia, konnten die Bearbeiter Frank Engel und José Luis Martín Martín erfassen.

Neue Bestände und neue Entwicklungen

In der Datenbank sind nun auch die Regesten zur spanischen Diözese Burgos integriert. Sie können auf diese über die Beständeübersicht, die Suche und und dem neuen Geobrowser zugreifen. Sie spiegeln die Regesten des folgenden Bestandes wider:

Daneben wurden auch neue Retrodgitalisate zur Verfügung gestellt:

Zudem konnten zahlreiche Weiterentwicklungen implementiert werden:

Neue Bestände

Im März 2014 wurden folgende Bände des Göttinger Papsturkundenwerkes als PDF hinzugefügt:

Diese elektronisch durchsuchbaren Dateien finden Sie im Bereich PDF Dateien.

Tagung zur mittelalterlichen Papstgeschichte

Am 25./26. März findet im Historischen Kolleg in München eine Tagung des Projektes "Schrift und Zeichen" zum Thema Papsturkundenforschung zwischen internationaler Vernetzung und Digitalisierung: Neue Zugangsweisen zur europäischen Schrift- und Kanzleigeschichte statt.

Regesta Pontificum Romanorum Online geht online!

Zum Start im November 2013 stehen folgende Dateien zur Verfügung:

Zudem stehen folgende PDF-Dokumente bereit: